Offline-Conversions in Google Ads importieren: Schritt für Schritt
Offline-Conversions schließen den Kreis: Google Ads erfährt, welcher Klick zu einem Auftrag geführt hat und mit welchem Wert. Die Gebotsstrategie optimiert dann auf Umsatz statt auf Formulare.
Schritt 1: Conversion-Ziel für Importe anlegen
Legen Sie in Google Ads unter Zielvorhaben ein neues Conversion-Ziel vom Typ Import an, Quelle: andere Datenquellen oder CRM. Vergeben Sie einen sprechenden Namen wie „Qualifizierter Lead“ oder „Auftrag gewonnen“ – dieser Name muss später in der Importdatei exakt so stehen.
Stellen Sie die Zählweise auf „Eine“ und aktivieren Sie einen Conversion-Wert, wenn Sie Auftragswerte übermitteln.
Schritt 2: Die Datenstruktur vorbereiten
Eine Importzeile besteht aus wenigen Feldern. Die Kopfzeile muss in Zeile 1 stehen:
- Google Click ID – die GCLID aus dem Anzeigenklick
- Conversion Name – exakt der Name des Conversion-Ziels
- Conversion Time – Zeitstempel inklusive Zeitzone, z. B. 2026-08-17 16:15:00+02:00
- Conversion Value – Netto-Auftragswert
- Conversion Currency – z. B. EUR
Schritt 3: Import planen statt manuell hochladen
Statt jede Woche eine Datei hochzuladen, verknüpfen Sie in Google Ads unter Zielvorhaben → Uploads einen Zeitplan mit einem Google Sheet. Google liest die Tabelle dann automatisch in dem von Ihnen gewählten Intervall aus.
Achten Sie darauf, dass jede Conversion nur einmal in der Tabelle steht. Eine Deduplizierung im Vorsystem verhindert doppelt gezählte Aufträge.
Häufige Fehler und ihre Ursachen
Diese Punkte verursachen die meisten fehlgeschlagenen Importe:
- Der Conversion-Name entspricht nicht exakt dem Zielvorhaben in Google Ads
- Die GCLID wurde versehentlich der Transaktions-ID statt dem Feld Google-Klick-ID zugeordnet
- Der Zeitstempel enthält keine Zeitzone
- Der Klick liegt länger als 90 Tage zurück
- In Zeile 1 steht keine Kopfzeile, sondern eine Parameterzeile
Was sich danach im Konto verändert
Rechnen Sie mit zwei bis vier Wochen, bis genügend importierte Conversions vorliegen, damit die Gebotsstrategie umlernt. Danach verschiebt sich das Budget typischerweise weg von generischen Keywords hin zu spezifischen Suchanfragen mit echtem Bedarf.
Vergleichen Sie die Entwicklung nicht an der Conversion-Zahl, sondern am gewonnenen Auftragswert je Kampagne.
Häufige Fragen
Wie lange rückwirkend kann ich Conversions importieren?
Bis zu 90 Tage nach dem Anzeigenklick. Ältere Zeilen weist Google beim Import ab.
Muss ich einen Auftragswert übermitteln?
Nicht zwingend, aber sinnvoll: Erst mit Werten kann Google auf Umsatz statt auf Abschlussanzahl optimieren.
TrustRocket in 20 Minuten kennenlernen
Wir zeigen Ihnen, wie Anfragen aus Anruf, WhatsApp und Formular zusammenlaufen, bewertet werden und als Auftragswert zurück in Google Ads fließen.
Kostenlose Demo anfragenWeitere Ratgeber
Google-Ads-Leads qualifizieren: So trennen Sie Anfragen von Aufträgen
Warum viele Google-Ads-Anfragen keine Aufträge werden und wie Sie mit einer einfachen Lead-Bewertung Budget auf die Kampagnen lenken, die Umsatz bringen.
Anrufe und WhatsApp-Anfragen aus Google Ads richtig tracken
Telefon- und WhatsApp-Anfragen sind für viele Betriebe der wichtigste Kanal – und der am schlechtesten gemessene. So ordnen Sie jeden Kontakt der richtigen Kampagne zu.