7 Min. Lesezeit

Offline-Conversions in Google Ads importieren: Schritt für Schritt

Offline-Conversions schließen den Kreis: Google Ads erfährt, welcher Klick zu einem Auftrag geführt hat und mit welchem Wert. Die Gebotsstrategie optimiert dann auf Umsatz statt auf Formulare.

Schritt 1: Conversion-Ziel für Importe anlegen

Legen Sie in Google Ads unter Zielvorhaben ein neues Conversion-Ziel vom Typ Import an, Quelle: andere Datenquellen oder CRM. Vergeben Sie einen sprechenden Namen wie „Qualifizierter Lead“ oder „Auftrag gewonnen“ – dieser Name muss später in der Importdatei exakt so stehen.

Stellen Sie die Zählweise auf „Eine“ und aktivieren Sie einen Conversion-Wert, wenn Sie Auftragswerte übermitteln.

Schritt 2: Die Datenstruktur vorbereiten

Eine Importzeile besteht aus wenigen Feldern. Die Kopfzeile muss in Zeile 1 stehen:

  • Google Click ID – die GCLID aus dem Anzeigenklick
  • Conversion Name – exakt der Name des Conversion-Ziels
  • Conversion Time – Zeitstempel inklusive Zeitzone, z. B. 2026-08-17 16:15:00+02:00
  • Conversion Value – Netto-Auftragswert
  • Conversion Currency – z. B. EUR

Schritt 3: Import planen statt manuell hochladen

Statt jede Woche eine Datei hochzuladen, verknüpfen Sie in Google Ads unter Zielvorhaben → Uploads einen Zeitplan mit einem Google Sheet. Google liest die Tabelle dann automatisch in dem von Ihnen gewählten Intervall aus.

Achten Sie darauf, dass jede Conversion nur einmal in der Tabelle steht. Eine Deduplizierung im Vorsystem verhindert doppelt gezählte Aufträge.

Häufige Fehler und ihre Ursachen

Diese Punkte verursachen die meisten fehlgeschlagenen Importe:

  • Der Conversion-Name entspricht nicht exakt dem Zielvorhaben in Google Ads
  • Die GCLID wurde versehentlich der Transaktions-ID statt dem Feld Google-Klick-ID zugeordnet
  • Der Zeitstempel enthält keine Zeitzone
  • Der Klick liegt länger als 90 Tage zurück
  • In Zeile 1 steht keine Kopfzeile, sondern eine Parameterzeile

Was sich danach im Konto verändert

Rechnen Sie mit zwei bis vier Wochen, bis genügend importierte Conversions vorliegen, damit die Gebotsstrategie umlernt. Danach verschiebt sich das Budget typischerweise weg von generischen Keywords hin zu spezifischen Suchanfragen mit echtem Bedarf.

Vergleichen Sie die Entwicklung nicht an der Conversion-Zahl, sondern am gewonnenen Auftragswert je Kampagne.

Häufige Fragen

Wie lange rückwirkend kann ich Conversions importieren?

Bis zu 90 Tage nach dem Anzeigenklick. Ältere Zeilen weist Google beim Import ab.

Muss ich einen Auftragswert übermitteln?

Nicht zwingend, aber sinnvoll: Erst mit Werten kann Google auf Umsatz statt auf Abschlussanzahl optimieren.

TrustRocket in 20 Minuten kennenlernen

Wir zeigen Ihnen, wie Anfragen aus Anruf, WhatsApp und Formular zusammenlaufen, bewertet werden und als Auftragswert zurück in Google Ads fließen.

Kostenlose Demo anfragen

Weitere Ratgeber